Symbolmanagement

Unternehmen halten Medienkonferenzen ab, gestalten jährlich den Geschäftsbericht, lancieren neue Webekampagnen, überarbeiten Prospekte und Broschüren, etc. Vermisst wird  dabei die unternehmensspezifische Handschrift:

Die strategische Kommunikation bewirkt die Rahmenbedingungen für die innerbetriebliche und externe Kommunikation. Wesentlich ist, dass in der Informationsweitergabe eine ortnende Hand unterstützend eingreift. Ähnlich wie bei einem Magnet, welche alle Eisenspähne nach dem Norden ausrichtet.

Die Rolle der sinngebenden Einheit können archetypische Symbole übernehmen. Sie haben eine tiefgreifende Wirkung und haben oft emotionalen Charakter.

Der Begriff Archetypen geht auf den Zürcher Psychologen Carl Gustav Jung zurück. Ihm zufolge sind Archetypen Grundmotive der Psyche, die in jedem Menschen vorhanden sind. Sie sind Urbilder, die wir alle unbewusst teilen.

Jungs Konzept geht unter anderem aus der Feststellung hervor, dass sich gewisse Symbole in Sagen und Mythen ständig wiederholen. Der Begriff „Urbild“ hat prägenden Charakter, wenn auch solche Gebilde durchaus nicht sehr konkret ausgestaltet sind. Relevant für die Ausgestaltung der Kommunikation ist, dass diese Gestaltbilder im Unbewussten von uns allen liegen und mit der richtigen Symbolik abgerufen werden können.

Ist die betriebliche Symbolik definiert, dann kann die operative Umsetzung eines vielfältigen Kommunikationsinstrumentariums einsetzen. Natürlich hat dieses koordiniert zu erfolgen. Dabei wäre es toll, wenn auch im betrieblichen Alltag jedes Mitarbeitenden beispielsweise Skulptur am Arbeitsplatz die gewollte Botschaft übermittelt - Tag für Tag.

Kunst am Arbeitsplatz? Grösste online Skulpturensammlung der Schweiz? Kunst am Bau? Anerkannte internationale Auswahl von etablierten Bildhauern?
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